Umweltschützer und Baumeister

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Wie wir alle wissen, läuft ohne Insekten, wie zum Beispiel Wildbienen, in Sachen Bestäubung und Vermehrung bei Pflanzen nicht viel.

Was sind überhaupt Wildbienen?

Wildbienen – anders als Honigbienen, die in einem Bienenstock mit bis zu 50.000 Bienen zusammenwohnen – leben alleine. Ihre Nistplätze (also der Ort, wo sie ihre Eier ablegen) können sehr unterschiedlich sein: Morsches Holz, Pflanzenstängel und sogar leere Schneckenhäuser werden angenommen. Im Allgemeinen brauchen Bienen Blütennektar als Nahrung – und sie transportieren so den Blütenstaub weiter, wenn sie von Blume zu Blume fliegen. Anders als Honigbienen, die den Nektar zu Honig verarbeiten als Futterreserve für den Winter, produzieren Wildbienen keinen Honig und verbrauchen den Nektar sofort.


Wie kann man Wildbienen unterstützen?

Durch das Schaffen zusätzlicher Nistplätze im Garten und das Säen einheimischer Blumen, wo Bienen Nektar sammeln können. Man kann z. B. ganz einfach mit der Bohrmaschine Löcher in ein dickes Stück Holz bohren. Diese Löcher sollten aber min. 15 cm tief sein. Bitte einen Erwachsenen, dir zu helfen.


Wir bauen ein Wildbienenhotel!

Du brauchst:

• Schilfrohr oder Bambusstängel
• 1 kleine Handsäge oder 1 Gartenschere
• 1 Konservendose oder 1 Stück Plastikrohr
• Schnur oder Draht

Und los geht‘s!

große Stücke schneiden. Es ist wichtig, dass die Enden glatt und sauber sind. Anschließend werden sie zusammengebunden und in die Dose oder das Plastikrohr gesteckt. Eine Seite sollte verschlossen sein, da Bienen ihre Eier nur in dunkle Röhren ablegen.

Zum Schluss kann das Wildbienenhotel an einer trockenen, regengeschützten Stelle aufgehängt werden.

Hier seht ihr, wie solch ein Rohr oder Stängel von innen aussieht:

Ist ein Loch verschlossen, dann bedeutet dies, dass eine Wildbiene hier ihre Eier abgelegt hat.


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